Overgrowth

Interactive spacial video installation  |  Motion sensor, PC, short distance projector,
3D-software  |  2.7 × 1.8 × 4 m  |  2018

Overgrowth is an interactive spacial video installation with integrated motion sensor, PC hardware and a short distance projector. The sensor of this interactive installation detects the viewing angle of a spectator in front of the projection and the 3dimensional scenario is generated and displayed according to the recipients perspective. The viewers hand movements are captured as well and transferred into the virtual space. As light spots they float over the scenario and organic structures are sprouting at the corresponding places on projected wall.

The spectators interactions generate an organic structure which is growing excessively until its complexity reaches the systems rendering limits and the players interactions are shrinking structures again. The result is a vital and diverse play of prosperity and transgression in a closed, self-regulating sphere. The spectator is thus emancipated from his passive role to become the designer of an individual sculpture. After leaving space, the generative structure resets itself, making the sculpture temporary and processual.


Deutsche Beschreibung  |  Gewächs“  |  Interaktive Videoinstallation  |  Bewegungsensor
Computer, Kurzdistanz-Projektor, 3D-Software  |  2,7 × 1,8 × 4 m  |  2018

Der Sensor dieser interaktiven Installation erkennt den Blickwinkel des Betrachters in 5 × 4 Metern Umgebung vor der Projektion und stellt ihm die dreidimensionale Szene seiner individuellen Perspektive entsprechend dar.

Ein abstraktes Gewächs fängt durch die Interaktion des Betrachters an zu wuchern. Es sprießt und dehnt sich aus in einer virtuellen Rekonstruktion des Ausstellungsraumes, den man in einer großflächigen Projektion erkennen kann.

Die Wucherung lässt immer weitere, in Echtzeit berechnete Pflanzenteile entstehen, die das darstellende Computersystem schon bald überfordern. Es reagiert auf die Abnahme seiner Bildrate mit der Schrumpfung von Teilen, woraus schließlich ein vitales und vielfältiges Spiel des Gedeihens und Vergehens in einer geschlossenen, sich selbst regulierenden Sphäre entsteht.

Handbewegungen des Betrachters werden erfasst und in den virtuellen Raum übertragen. Sie wandern als Lichtquellen über die Wand und lösen das organische Strukturwachstum aus. Die generative Plastik, erzeugt in Interaktion mit dem Betrachter ein individuelles Formenspiel. Nachdem Raum verlassen wird, setzt sich die Szene zurück, die Skulptur ist somit temporär und prozesshaft.