Aufstieg

„Ascent“ | cardboard, wood, hotglue, acrylic clear lacquer
4 images  |    2,8 x 1,5 x 1,2 m  |  2014

Jens Isensee ist mit den Installationen „Aufstieg“ und „Kanäle“ vertreten, zwei auf den ersten Blick unterschiedlichen Werken: Einem durch Hardwareeingriffe modifizierten, alten Kastenradio steht eine Art Baumhaus-Miniatur aus Pappe und Holz gegenüber, die über eine lange serpentinenartige Treppe zugänglich erscheint. Allerdings enthält auch ‚Aufstieg‘ eine elektronische Komponente, nur weniger offensichtlich als die blinkenden Leuchtdioden bei “Kanäle”: In dem kleinen Haus an der Spitze der Treppe laufen Audiosequenzen von Massenevents. Isensee möchte mit dem “Reiz des Unzugänglichen und Unerreichbaren” spielen, wobei elektronische und multimediale Elemente eine wichtige Rolle spielen. Auf diese Weise “betrachte ich kritisch, was Kunst sein und bedeuten kann”. So bestehen die “Sender” des Radios aus gesammelten Audiobeiträgen zum Thema Kunst.”, Jan Engelken über die Gruppensaustellung „Intensivstation“ im Raumlabor Braunschweig für Kulturblog38.net